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OTALGAN Ohrentropfen* 10 g

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Bei akuten Ohrenschmerzen ist vor allem eines wichtig: Die äußerst unangenehmen Schmerzen schnell zu lindern. Mit Otalgan Ohrentropfen, die körperwarm in das Ohr getropft werden, wird der Schmerz lokal bekämpft.
Arzneimittel Apothekenpflichtig
Anbieter Südmedica GmbH
PZN / Art.-Nr. 04884645
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Artikelbeschreibung

Dabei ist der Kopf in Seitenlage zu bringen und die empfohlene Tropfenzahl in den Gehörgang einzuträufeln. Anschließend verbleibt man mehrere Minuten in Seitenlage und verschließt danach das Ohr mit Watte. Um die volle Wirkung zu erreichen, muss die Lösung bis zum entzündeten Trommelfell vordringen. Otalgan normalisiert durch sein saures Milieu die entzündeten Hautbereiche und beugt dadurch einer weiteren Ausbreitung von Krankheitskeimen vor.

Wirkstoffe: Phenazon, Procainhydrochlorid

Anwendungsgebiete:
Zur örtlichen symptomatischen Behandlung von Schmerzen am äußeren Gehörgang, d.h. bei äußeren Ohrenentzündungen sowie akuter Mittelohrentzündung. Die Anwendung darf nur bei unverletztem Trommelfell erfolgen. Hinweise: Enthält Butylhydroxyanisol.

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Details
PZN 04884645
Anbieter Südmedica GmbH
Packungsgröße 10 g
Packungsnorm N2
Darreichungsform Ohrentropfen
Produktname Otalgan
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 10
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Wärmen Sie das Arzneimittel an, indem Sie die Flasche für einige Minuten in der Hand halten. Legen Sie sich mit dem zu behandelnden Ohr nach oben auf die Seite und tropfen Sie die Lösung in den Gehörgang ein. Die seitliche Lage ist anschließend etwa 15 Minuten lang beizubehalten, damit die Ohrentropfen einwirken können. Anschließend wird das Ohr locker mit Watte verschlossen. Nach dem Ende der Behandlung ist kein Watteverschluss erforderlich.

Dauer der Anwendung?
Die übliche Behandlungsdauer beträgt 5 Tage. Unter Aufsicht eines Arztes ist die Behandlungsdauer unbeschränkt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Kleinkinder und Schulkinder bis 14 Jahre2-3 Tropfen3-4 mal täglichverteilt über den Tag
Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene5 Tropfen3-4 mal täglichverteilt über den Tag
Anwendungsgebiete
- Gehörgangsentzündung
- Mittelohrentzündung
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Phenazon: Der Wirkstoff wirkt vor allem schmerzstillend, fiebersenkend und in geringem Maße auch entzündungshemmend. Man vermutet, dass er bestimmte Botenstoffe, die so genannten Prostaglandine hemmt, die für das Schmerzempfinden und die Entstehung einer Entzündung notwendig sind. Das Fieber senkt der Stoff wahrscheinlich durch einen direkten Angriff am Temperaturregulationszentrum.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 g Tropfen
50 mg Phenazon
10 mg Procain hydrochlorid
8,66 mg Procain
0,1 mg Butylhydroxyanisol
939,9 mg Glycerol
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestimmte Stoffwechselerkrankungen (hepatische Porphyrie, angeborener Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel)
- Beschädigtes Trommelfell
- Gehörgangsentzündung mit Hautverletzung

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Hautveränderungen
- Nesselausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mittel zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika wie Benzocain, Oxybuprocain, Procain und Tetracain)!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.

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