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Blutverdünner - Medikamente und Tabletten

Medikamente, die das Blut verdünnen, gehören zu den meist verschriebenen Medikamenten in Deutschland. Der Grund dafür ist, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Haupttodesursache in westlichen Ländern sind. Blutverdünnende Medikamente bekommen Sie dabei als Therapie oder als lebenslange Prophylaxe vom Arzt verschrieben.

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Wie wirken Blutverdünner Medikamente?

Da diese Medikamentengruppe heutzutage so wichtig ist, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Blutverdünner in unserer Online Apotheke. Diese unterscheiden sich allerdings alle in ihrem Wirkmechanismus und daher werden bei bestimmten Erkrankungen bestimmte Blutverdünner Medikamente eingesetzt.

Ihre Blutgerinnung soll Ihren Körper bei Verletzungen vor Blutverlust schützen und läuft über zwei Wege ab. Die Blutplättchen bilden bei einer Verletzung schnell einen relativ lockeren Verbund, indem sie sich untereinander vernetzen. Dadurch kann eine erste Blutstillung erfolgen. Richtige Stabilität erlangt das Blutgerinnsel allerdings erst durch die schrittweise Aktivierung von Proteinen, die im Blut gelöst sind. Dieser Vorgang wird Gerinnungskaskade genannt. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt es allerdings zu Verstopfungen der Blutgefäße durch kleine Blutgerinnsel.

Die Ursachen dafür sind unter anderem:

  • Bettlägerigkeit
  • Genetische Veranlagung
  • Ungesunde Ernährung

Daher wird bei der Therapie versucht, die Blutgerinnung zu hemmen.

Blutverdünner Tabletten als Plättchenhemmer

Medikamente wie Aspirin hemmen den ersten Schritt der Blutstillung durch die Blutplättchen. Diese Art der Blutverdünnung kommt vor allem bei Problemen im arteriellen Blutsystem, z.B. bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, zum Einsatz.

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure in Herz-Kreislauf-Medikamenten, wie ASS Stada oder Aspirin N, hemmt das Enzym Cyclooxygenase, das aus Arachidonsäure mehrere Botenstoffe entstehen lässt. Unter diesen Botenstoffen befindet sich Thromboxan A2, das für die Vernetzung der Blutplättchen wichtig ist. Wird das Enzym durch ASS gehemmt, können die Plättchen sich nicht mehr so gut vernetzen und Ihr Blut wird dünner. Nehmen Sie diese Präparate jedoch immer nur genau nach Packungsanweisung ein.

Weitere Plättchenhemmer wirken aufgrund leicht unterschiedlicher Mechanismen. Dazu zählen beispielsweise Clopidugrel oder Tirofiban.

Gerinnungshemmer

Die zweite große Gruppe sind die Gerinnungshemmer (Antikoagulantien). Die Gerinnungskaskade führt zu einem stabilen Blutgerinnsel, das einerseits Wunden bis zur Narbenbildung verschließt, aber andererseits auch zu Herzinfarkten, Thrombosen und Embolien führen kann. Eingesetzt wird diese Gruppe der Blutverdünner Medikamente bei Erkrankungen des venösen Blutsystems (z.B. bei Thrombose, Vorhofflimmern).

Manche Medikamente dieser Gruppe hemmen bestimmte Gerinnungsfaktoren direkt. Moderne Antikoagulantien hemmen beispielsweise den Gerinnungsfaktor X. Faktor X ist ein essentieller Teil der Gerinnungskaskade. Durch die Hemmung kann weniger Fibrin produziert werden, was der Hauptbestandteil eines Blutgerinnsels ist.

Andere Stoffe wie Phenprocoumon können die Bildung von Gerinnungsfaktoren hemmen. Das geschieht über eine Hemmung von Vitamin K, das für die Bildung von mehreren Faktoren benötigt wird. Die Wirkung dieser Medikamente kann zum Beispiel durch die Gabe von Vitamin K wie in Hevert Vitamin K2 Kapseln aufgehoben werden. Dieses Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Blutverdünnende Medikamente rezeptfrei

Bei der Dosierung von Blutverdünner Medikamenten sollten Sie Vorsicht walten lassen. Bei Überdosierungen kann es zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Daher sind viele Blutverdünner auch rezeptpflichtig. Für den Unterschied zwischen erwünschter Wirkung und gefährlicher Nebenwirkung ist vor allem die Dosierung entscheidend. Aus diesem Grund gibt es manche Blutverdünner in nur geringer Dosierung auch ohne Rezept zu kaufen.

Das beste Beispiel dafür ist Aspirin, das schon in sehr geringer Dosis blutverdünnend wirkt und in dieser Konzentration bei sonst gesunden Menschen sehr selten zu schweren Komplikationen führen kann. Sie können diese blutverdünnenden Medikamente daher auch rezeptfrei erwerben.