VOMEX A 50 mg Lsg. z. Einnehmen im Beutel* 12 St

Wirkstoff: Dimenhydrinat
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Gegen Übelkeit und Erbrechen. Bereits fertig dosierte Lösung zur Einnahme ohne Wasser - praktisch für unterwegs! Vegan, lactose- und glutenfrei. Für Erwachsene und Kinder ab 30 kg Körpergewicht. Mit süßem Tutti-Frutti-Geschmack.

Arzneimittel Apothekenpflichtig
Hersteller Klinge Pharma GmbH
PZN / Art.-Nr. 16238525
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Artikelbeschreibung

• Fertig dosiert
• Einnahme ohne Wasser
• Vegan, laktose- und glutenfrei
• ab 6 Jahren / 30 kg Körpergewicht

Wie entsteht Übelkeit?
Übelkeit entsteht im Kopf. Ob uns übel ist und wann wir uns erbrechen müssen, entscheidet das sogenannte Brechzentrum im Gehirn.
Registriert der Körper verdorbene Nahrung, Schadstoffe, krankmachende Erreger oder widersprüchliche Sinneswahrnehmungen, meldet er dies an das Gehirn. Die Folge: Der Botenstoff Histamin wird ausgeschüttet. Dieser Stoff aktiviert das Brechzentrum und führt so zu Übelkeit und Erbrechen.

Ob Übelkeit unterwegs, aufgrund von Migräne oder eines Magen-Darm-Infekts oder hormonell-bedingt - Übelkeit kann viele Ursachen haben.

Vomex A® wirkt mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat gegen Übelkeit und Erbrechen. Die Wirkung setzt binnen 30 Minuten ein und hält bis zu sechs Stunden an.

Das Wirkprinzip von Vomex A®
Vomex A® wirkt mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat gegen Übelkeit und Erbrechen.
Das Dimenhydrinat blockiert die Histamin-Rezeptoren im Brechzentrum des Gehirns. Signale, die Übelkeit und Erbrechen auslösen, können nicht mehr weitergeleitet werden. Das Histamin kann nicht wirken. Die Übelkeit lässt nach und der Brechreiz wird gehemmt.
 

Dosierung:
Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre:
3- oder 4 x täglich 50 mg bis 100 mg (1 – 2 Beutel)
Die Tagesgesamtdosis sollte 400 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren ab einem Körpergewicht von 30 kg:

3x täglich 50 mg (1 Beutel)
Die Tagesgesamtdosis sollte 150 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.

Bei Reiseübelkeit: Die erste Einnahme sollte mindestens ½ Stunde vor Reisebeginn erfolgen (vorzugsweise 1 – 2 Stunden zuvor). Eine weitere Einnahme sollten frühestens 6 Stunden nach der vorherigen Einnahme erfolgen.

Wirkstoff: Dimenhydrinat.
Anwendungsgebiet: Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern ab einem Körpergewicht von 30 kg.
Warnhinweise: Enthält Natrium, Amaranth (85%) (E123), Propylenglycol, Sucrose und Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.). 


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Details
PZN 16238525
Anbieter Klinge Pharma GmbH
Packungsgröße 12 St
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Produktname Vomex A 50mg
Monopräparat ja
Wirksubstanz Dimenhydrinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene1-2 Beutel3-4mal täglich (maximal 8 Beutel pro Tag)Nach der Mahlzeit
Kinder und Jugendliche von 6-14 Jahren1 Beutel3-mal täglich (maximal 3 Beutel pro Tag)Nach der Mahlzeit
Anwendungsgebiete
Zur Vorbeugung und Behandlung:
- Reisekrankheit
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.
Zusammensetzung
bezogen auf 10 ml Inhalt = 1 Beutel
50 mg Dimenhydrinat
800 mg Propylenglycol
5 mg Methyl-4-hydroxybenzoat
4800 mg Saccharose
+ Saccharin natrium-2-Wasser
+ Natrium cyclamat
+ Natriumchlorid
+ Kochsalz
12,36 mg Natrium-Ion
+ Tutti-Frutti-Aroma
0,5 mg Amaranth
+ Wasser, gereinigtes
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Allgemeine Dosierungsempfehlung:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthma bronchiale
- Phäochromozytom (Adrenelin produzierender Tumor)
- Krampfanfälle
- Epilepsie
- Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
- Überempfindlichkeit gegenüber Antihistaminika
- Engwinkelglaukom
- Harnverhalt bei Prostatabeschwerden

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Schläfrigkeit
- Sedierung
- Schleimhauttrockenheit
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Herzklopfen
- Harnverhalt
- Ausgetrocknetes Milchsekret
- Gleichgewichtsstörungen
- Schwindel
- Gedächtnisstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Koordinationsstörungen
- Zittern
- Verwirrung
- Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Muskelschwäche
- Taubheit der Zunge

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Cyclamat (E-Nummer E 952)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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