Depression


Wenn schlechte Laune zum stetigen Begleiter wird…
Wir alle kennen es: Man steht morgens mit dem linken Bein auf, fühlt sich schlecht gelaunt, und es klappt nichts, was man sich vorgenommen hat. Zum Glück ist das für die meisten Menschen ein kurzweiliges Ereignis, das nach kurzer Zeit von alleine wieder verschwindet.

Leider passiert es in der heutigen Zeit doch immer häufiger, dass diese Episoden sehr oft wiederkehren oder gar dauerhaft die Lebensfreude einschränken – in diesem Fall redet man von einer Depression.

Wie äußert sich eine Depression?
Angst, innere Leere, Energielosigkeit, Selbstzweifel, Schlafstörungen oder gar der Verlust der Libido sind nur einige wenige Symptome einer Depression. Schätzungsweise 4 Millionen Menschen leiden alleine in Deutschland unter dieser Krankheit. In den meisten Fällen suchen die Betroffenen allerdings nicht gleich einen Arzt auf, wenn sie beispielsweise “ein paar Tage mal schlecht drauf sind”. Aus diesem Grund ist eine Depression meist schon sehr weit fortgeschritten, wenn der Arzt konsultiert wird.

Woher kommt eine Depression?
Vorweg: Es gibt keine “typische Depression” oder “den typisch depressiven Menschen”. Vielmehr handelt es sich bei einer Depression um das filigrane Zusammenspiel vieler begünstigender Faktoren in bestimmter Kombination, was eine genaue Diagnose sehr kompliziert macht. In den meisten Fällen ist aber Stress der auslösende Faktor einer depressiven Episode.

Jede Form von Stress löst eine Reaktion im Körper aus. Die Nebennierenrinde schüttet als Abwehrreaktion das Stresshormon Kortisol aus. Wird dauerhaft zu viel Kortisol ausgeschüttet, so verfestigen sich Symptome wie Schlaflosigkeit, Angstreaktionen, Appetitlosigkeit und Verlust des sexuellen Verlangens. Nach Meinung von Experten ist es eine dauerhafte Fehlbalance von Stresshormonen im Blut, die das Risiko für eine depressive Erkrankung erhöht.


Ist eine Depression behandelbar?
Eine Depression kann in den meisten Fällen behandelt werden, wobei je nach Schweregrad der Erkrankung Psychotherapien oder unterstützende Psychopharmaka eingesetzt werden können. Eine stationäre Behandlung wird erst dann nötig, wenn durch eine andauernde depressive Episode eine akute Gefahr für die Gesundheit des Patienten besteht, beispielsweise durch Suizidgefahr.

Das soziale Umfeld
Wichtig ist, dass der Patient nach erfolgter Diagnose eine entsprechende Resonanz in seinem sozialen Umfeld erfährt. Familie und Freunde sollten für die Erkrankung sensibilisiert werden und dem Betroffenen einen “positiven Ankerpunk” im Leben vermitteln. Der behandelnde Arzt hält zu diesem Thema eine Fülle an Informationsmaterial für Sie bereit.


Und was kann Ihre Apotheke tun?
Es gibt freiverkäufliche, meist pflanzliche Arzneimittel, die erste Stimmungsschwankungen auffangen können und nach einiger Zeit eine Besserung erster Symptome einer Depression erwirken können. Diese ersetzen aber KEINESFALLS den Besuch beim Arzt! Denn einer Depression höheren Schweregrades ist mit pflanzlichen Mitteln allein nicht mehr beizukommen.

Hilfe im Notfall
Telefonseelsorge, deutschlandweit täglich 24 Stunden kostenfrei und anonym erreichbar unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222. Weitere Infos unter www.telefonseelsorge.de

 

 


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